Im letzten Auswärtsspiel der Saison mussten die Frauen der SG Nebringen/Reusten am Sonntag bei den Damen des TSV Neuhengstett, dem Angstgegner der letzten Saisons, antreten. Aber anders als in den vergangenen Partien, konnte die Gäu-SG diesmal am Ende einen Punkt mit nach Hause nehmen.
Allerdings wäre im direkten Duell um Tabellenplatz acht durchaus mehr drin gewesen als das Unentschieden. Wie so oft fehlte es dem Team von Trainerduo Melanie Schittenhelm und Sandra Czerwinski aber dann doch die endgültige Konsequenz um beide Punkte mitnehmen zu können. Für die Rund 50 Zuschauer, die den Weg in die Sporthalle Althengstett gefunden hatten, bot sich so aber ein über 60 Minuten von Spannung geprägtes Handballspiel. Keines des Teams konnte sich wirklich absetzen und man bewegte sich immer wieder um das Unentschieden herum. Je näher es in Richtung Halbzeitpfiff ging, desto mehr schien der Knoten bei den SGlerinnen aber zu platzen, so dass man sich nach den ersten 30 Minuten beim Stand von 8:11 einen 3-Tore-Vorsprung erspielt hatte. Nach dem Wiederanpfiff verdaddelte man diesen allerdings wieder und lag nach acht Zeigerumdrehungen in Durchgang zwei plötzlich wieder mit einem Tor im Hintertreffen. Davon ließ man sich jedoch nicht wirklich verunsichern, sondern drehte den Rückstand innerhalb von zehn Minuten wieder in eine 3-Tore Führung (14:17). In dieser Phase hätte man den Sack zumachen können bzw. sogar müssen. Das misslang aber durch eine mitunter schwache Chancenverwertung und so witterten die Gastgeberinnen wieder Morgenluft und kämpften sich Tor um Tor wieder heran. In der 54. Minute war die Partie dann beim Stand von 18:18 wieder komplett offen. Da beide Mannschaften nun aber einen besonderen Fokus auf die Abwehr legten, gelang beiden Teams jeweils nur noch ein Treffer, so dass am Ende ein durchaus gerechtes Unentschieden auf der Anzeigetafel prangte.

Es spielten: Sailer (Tor), Kalpakidis (3), Lock (5), Acker, Göhlich (2), Weimer (1), Fritz (2/2), Eller, Krauß (1), Ormos (1), Balle, Klein (2), Wagner (2), Stimpfle