In der gut gefüllten Entringer Sporthalle zeigten die Frauen der SG Nebringen/Reusten 60 Minuten lang eine spannende Partie. Mit einer deutlich verbesserten Leistung, als im Hinspiel konnten dieses Mal zwei Punkte gegen den TSV Betzingen ergattert werden.
Hoch motiviert die neue Halle gebührend einzuweihen starteten die SGlerinnen in das Spiel und konnten auch rasch auf ein 3:0 vorlegen. Auch die Gegnerinnen fassten jetzt langsam Fuß in der Partie und konnten durch einfache Schlagwurf‑Tore die Distanz zu den SGlerinnen verkürzen. Bei der Heimmannschaft haperte es zu dieser Phase des Spiels jedoch nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff. Zwar schaffte man es gute Chancen zu erspielen, scheiterte dann aber an der Verwertung und belohnte sich zu selten für ein gutes Angriffsspiel. Dadurch ermöglichte man es dem TSV Betzingen nach sieben Minuten den Ausgleichstreffer zum 4:4 zu erzielen. Über die nächsten Minuten entwickelte sich die Partie sehr ausgeglichen. Die Gastgeberinnen behielten die Oberhand und führten meistens mit ein oder zwei Treffern, jedoch blieben die Betzingerinnen immer in Schlagdistanz. Beim Stand von 8:8 (18.) reagierte das Trainergespann Schittenhelm/Schuster mit einer Auszeit. Diese hatte aber nicht den gewünschten Effekt. Im Gegenteil, das nächste Tor konnten wieder die Gäste erzielen und damit das erste Mal in Führung gehen. Die SGlerinnen ließen sich davon keineswegs entmutigen und drehten den Spielstand wieder zum 11:10 (25.). Durch kleinere Unkonzentriertheiten vor der Halbzeitpause von Seiten der Gastgeberinnen bekamen die Betzingerinnen wieder Oberwasser und erspielten sich eine 2‑Tore‑Führung. Somit ging es mit einem Halbzeitstand von 12:14 in die Kabine. Nach der Pause zeigten die SGlerinnen den Zuschauern dann wieder, was in ihnen steckt. Mit einem 4:0‑Lauf drehten sie die Partie bis zur 40. Minute wieder zu einer 16:14 Führung und bauten diese zwischenzeitlich beim 20:16 auf vier Tore aus. Zum Ende hin wurde es für die Gastgeberinnen noch einmal eng, denn die Gegnerinnen trafen in der 56. Minute noch einmal den Anschlusstreffer zum 23:22. Die SGlerinnen gaben die Führung aber nicht mehr wieder her und erhöhten noch einmal zum Endstand von 25:22.

Es spielten: Sailer, Constanze Balle (beide Tor), Kalpakidis, Weimer (1), Acker, Ormos, Fritz (5/4), Krauß, Klein (4), Heinzle (7/5), Carmen Balle (3), Eller, Halm, Lock (5)