Auch das letzte Spiel der Hinrunde konnten die Handballfrauen der SG Nebringen/Reusten für sich entscheiden. Gegen die Damen des TSV Neuhengstett stand am Sonntag Nachmittag nach einer nervenaufreibenden Schlussphase ein knapper 22:20 Auswärtssieg zu Buche.

 

Das es am Ende noch einmal spannend werden würde, damit hatte wohl niemand mehr so richtig gerechnet, auch wenn die Partie bis zur Mitte der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen verlief. Bis dahin konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Danach aber stand die Abwehr der SG immer stabiler und auch im Angriff fand man immer besser die Lücken in der gegnerischen Abwehr. So gelang es den Spielerinnen um Trainer Robert Volk sich bis zum Pausenpfiff beim Stand von 12:7 einen vermeintlich komfortablen 5-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Natürlich war allen Beteiligten  klar, dass man sich auch die zweiten 30 Minuten würde anstrengen müssen und das man konzentriert weiter spielen müsse, um das Spiel auch wirklich zu gewinnen. Bis zur 52. Minute (21:16) gelang das auch ganz gut, durch zwei 2-Minuten-Strafen kurz hintereinander (52. + 53. Minute) lies sich die SG aber kurzfristig aus dem Konzept bringen, was die Spielerinnen des TSV gnadenlos ausnutzen um den Rückstand auf ein Tor (20:21) vier Minuten vor Schluss zu verkürzen. Plötzlich war die Partie wieder offen. In der darauf folgenden Auszeit fand Volk aber die richtigen Worte um seine Spielerinnen schließlich doch wieder zurück auf die Erfolgsspur zu bringen.

Es spielten: Linda Sailer (Tor), Sandra Kalpakidis (1), Maike Peters (3), Leonie Acker, Stephanie Krämer (3/2), Elena Braitmaier, Elena Kretlow (4/1), Carolin Weimer (1), Martina Lutz (2), Daniela Schuster, Carmen Balle (2), Vanessa Lock (6)