Die SG Nebringen/Reusten hat nach katastrophaler Leistung deutlich mit 19:30 (9:16) bei der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen 3 verloren. Vor allem im Angriff lief bei der SG wenig bis gar nichts zusammen und in der Abwehr landete jeder Abpraller symptomatisch für dieses Spiel beim Gegner.
Zu Beginn des Spiels konnte die Ammertal-SG das Geschehen noch offen gestalten. So stand es nach zehn Minuten 5:5 unentschieden. „Schon hier hatten wir uns den Ball in der Abwehr eigentlich erkämpft oder unser Torhüter konnte den Wurf parieren aber wir schafften es einfach nicht die Abpraller für uns zu entscheiden“, so Pressesprecher Jens Weimer. In der Folge leistete sich die SG auch im Angriff zu viele Fehler. Besonders der Zug Richtung Tor ließ sich auf fast allen Positionen vermissen. SG Trainer Hipp musste beim 10:6 (17.) reagieren und nahm seine Auszeit um seine Mannschaft wach zu rütteln. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg.
Im Angriff lief bei der SG nichts mehr zusammen und die SG H2Ku bekam nun Oberwasser und hatte weiterhin das Glück das jeder Abpraller und Pass ankam.
„Hier hatten wir einige falsche Schiedsrichterentscheidungen gegen uns die uns zu unserem schwachen Spiel zusätzliche Chancen raubten“, so Weimer weiter. „An diesen Entscheidungen lag es sicherlich nicht das wir schwach gespielt haben, aber so hatten wir dann noch zusätzlich keine Möglichkeiten das Spiel wieder etwas offener zu gestalten“.
Kurz vor der Halbzeit musste Hipp seine zweite Auszeit nehmen um schlimmeres zu verhindern. Was aber nicht wirklich fruchten sollte. Mit 9:16 aus Sicht der Gäste ging es in die Kabine.
Die SG wollte versuchen schnelle Tore zu erzielen um zumindest etwas Druck auf die Hausherren auszuüben, jedoch bekam man wieder einige Pfiffe gegen sich und war prompt mit 12:20 40.) im Hintertreffen.
Wie das in so einem Spiel dann ist lief der SG H2Ku nun alles und mit der Sicheren Führung im Rücken spielten sie weiter befreit auf.
Weiter als bis auf sechs Tore sollte die Ammertal-SG nicht mehr an die Heimmannschaft herankommen, was auch daran lag das die wenigen herausgespielten Chancen mehrfach am gegnerischen Torhüter und eigenen Unvermögen liegen gelassen wurden. Am Ende ließ man sich etwas zu sehr hängen, sodass die Niederlage mit 19:30 dann doch deutlich ausfiel.
Die Trainer der SG waren so kurz nach dem Spiel nicht für ein Kommentar zu sprechen. „Wir werden das unter der Woche im Training besprechen und analysieren“, wusste Weimer jedoch.

SG: Dinkelacker, Waldhauser (beide im Tor), J. Weimer, Bahlinger (1), Besic, Gesk (6/2), Krauß (3), Eberle (1), Biedermann, Beck (3), B. Weimer (1), Baier, Stock (2), Häckl (2).