Vier Punkte sind die Ausbeute der SG Nebringen/Reusten gegen den TV Rottenburg. Bereits Ende dieses Jahres fand am Wochenende das Rückspiel gegen den TVR statt. Dieses konnte die SG - wie auch schon das Hinspiel – mit 24:23 (13:14) gewinnen.

 

Bereits Ende des Jahres fand das Rückspielderby der Bezirksliga statt. Das Hinspiel konnte die SG bereits nach umkämpftem Spiel für sich entscheiden. Dieses Mal startete die SG hellwach in die Partie und lag schnell mit 8:3 (9.) in Führung. Da SG Trainer Jens Hipp aber noch Gesprächsbedarf beim Rückzugsverhalten seiner Mannschaft sah, nahm er beim Stand von 10:6 (14.) seine Auszeit. Doch statt es besser zu machen, leistete sich die SG zu viele Fehler im Spielaufbau und lag plötzlich mit 10:12 (23.) im Hintertreffen. Diesen Rückstand konnte die SG bis zur Pause lediglich bis auf 13:14 verkürzen.

Nach der Pause begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Ab der 36. Minute beim Stand von 17:16 konnte die SG erstmals wieder in Führung gehen und musste diese lediglich beim 19:20 (48.) einmal wieder abgeben.

In der Schlussphase waren beide Mannschaften um den Sieg und Tore bemüht. Doch statt beim 23:21 (54.) den Sack zuzumachen, wollte der SG einfach kein Tor mehr in dieser Phase gelingen. Da die Abwehr an diesem Tag jedoch nicht so schlecht stand, ließ man die Gäste nur bis zum Ausgleich 23:23 (56.) herankommen. „Ab diesem Zeitpunkt war klar, wer jetzt ein Tor schießt, hat mindestens 1 Punkt sicher“, so Pressesprecher Jens Weimer.

Trainer Hipp entschied sich in dieser Phase dazu, seinen etatmäßigen Mittespieler Johannes Eberle, der in diesem Spiel viel von Ruben Gesk auf der Mitte vertreten wurde, mit der klaren Ansage „Auf, mach was!“ zu bringen. Dieser erhörte die Worte seines Trainers und schaffte es 20 Sekunden vor Schluss das 24:23 zu erzielen. Rottenburg war anschließend zwar um den Ausgleich bemüht, jedoch ließ die Abwehr der SG nun keine Chance des TVR mehr zu und schaffte damit, etwas glücklich, jedoch sicherlich nicht unverdient, die Punkte wieder einmal in Nebringen zu behalten.

Trainer Hipp war nach dem Spiel mit seiner Mannschaft zufrieden, vor allem, wenn man die Tatsache beachtet, dass das Lazarett der SG mit zahlreichen Rückraumspielern derzeit (leider) gut gefüllt ist. So wurde vorsichtshalber Fabian Schmohl aus der A-Jgd. mit auf die Bank gesetzt. Da dieser aber direkt davor bei der Jugend im Einsatz war, wurde dieses Mal auf einen Einsatz zugunsten des Spielers verzichtet.

 

SG: Gauss (Tor), Jens Weimer (3), Bahlinger (2), Seitz (3), Gesk (3), Eberle (3), Egeler (2), Beck (4/1), Benjamin Weimer (1), Besic, Häckl (1), Müller (2).