Am Samstag standen für unsere gJE1 und gJE2 die ersten Saisonspiele auf dem Programm. Bereits beim gemeinsamen Treffen vor der Abfahrt wurden die Aufgaben innerhalb der Mannschaften verteilt und Fahrgemeinschaften gebildet, bevor es gemeinsam zu den Spielen ging.
Sportlich mussten beide Mannschaften allerdings schnell feststellen, dass zum Saisonauftakt eine sehr schwere Aufgabe auf sie wartete. Sowohl gegen die E2 aus Neckartal als auch gegen die E1 aus Balingen waren wir spielerisch deutlich unterlegen. Dass die gegnerischen Mannschaften stark sein würden, war uns bereits im Vorfeld bewusst. Wie groß der Abstand aktuell tatsächlich noch ist, hat uns dennoch überrascht.
Entsprechend groß war die Enttäuschung nach den Spielen – sowohl bei den Spielern als auch bei uns Trainern. Trotzdem gab es auch positive Dinge zu sehen. Viele unserer Spieler zeigten trotz des deutlichen Spielverlaufs großen Kampfgeist und gaben bis zum Ende nicht auf. Besonders unsere Torhüter konnten sich immer wieder mit starken Paraden auszeichnen. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass unsere Abwehr gegen das schnelle und konsequente Angriffsspiel der Gegner noch kaum Lösungen fand und dadurch sehr viele Abschlüsse zulassen musste.
Gerade bei unserer E1 muss berücksichtigt werden, dass wir zu einem großen Teil mit Spielern des jüngeren Jahrgangs angetreten sind. Diese Kinder brauchen Zeit, um sich an das höhere Tempo, die körperlichen Unterschiede und die Anforderungen im 6+1-Handball zu gewöhnen. Diese Entwicklung wird nicht von heute auf morgen stattfinden.
Nun gilt es, die Enttäuschung aus den ersten Spielen in neue Motivation umzuwandeln. Im Training werden wir die Intensität erhöhen und noch konsequenter an den Bereichen arbeiten müssen, in denen uns die ersten Spiele unsere Defizite deutlich aufgezeigt haben. Entscheidend wird dabei sein, dass die Spieler bereit sind, diesen Weg mitzugehen, konzentriert zu trainieren und sich auch dann weiterzuentwickeln, wenn es zunächst einmal schwierig ist.
Trotz der deutlichen Niederlagen sehen wir es als große Chance, uns in dieser Saison regelmäßig mit starken 6+1-Mannschaften messen zu können. Genau solche Spiele zeigen uns, woran wir arbeiten müssen, und können langfristig einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Spieler leisten.
Der Saisonstart war schmerzhaft – aber er war auch lehrreich. Jetzt heißt es: dranbleiben, gemeinsam arbeiten und Schritt für Schritt den Abstand verkleinern.



