Landesliga-Frauen unterliegen der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen mit 17:28
Für die Frauen der SG AmmerGäu stand am Wochenende der erste echte Härtetest in der neuen Liga auf dem Programm. Gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen musste sich die Mannschaft am Ende mit 17:28 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die SG über weite Strecken gute Ansätze und konnte wichtige Erfahrungen für die kommenden Aufgaben sammeln.
Der Start in die Partie war von Nervosität geprägt. Gerade in der Anfangsphase unterliefen der SG zu einfache Ballverluste, die von den Gastgeberinnen konsequent bestraft wurden. So lag die HSG bereits nach wenigen Minuten mit 5:1 vorne. Die AmmerGäu-Frauen kämpften sich anschließend besser in die Begegnung und verkürzten auf 4:7 (12. Minute). Immer wieder gelangen gute Aktionen im Angriff, doch die notwendige Sicherheit fehlte noch.
Mimmenhausen/Mühlhofen blieb zunächst spielbestimmend und baute den Vorsprung bis zur 20. Minute auf 12:6 aus. Auch wenn die SG weiter versuchte, dagegenzuhalten, konnte der Rückstand bis zur Pause nicht entscheidend verkürzt werden. Zu oft el der offensiven Abwehr der HSG der Ball in die Hände und klare Torchancen wurden auf Seiten der Gäste nicht genutzt. Mit 9:16 ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeberinnen erneut den besseren Start. In der 38. Minute stand es bereits 19:10. Die SG ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und versuchte, mit mehr Ruhe und Konsequenz im eigenen Spiel zu bleiben. Vor allem Theresa Gramer übernahm Verantwortung und zeigte sich vom Siebenmeterpunkt sicher. Mit insgesamt sechs Treffern war sie erfolgreichste Werferin der SG. Fabienne Heinzle steuerte vier Tore bei.
Bis zur 50. Minute zog die HSG auf 24:13 davon. Dennoch zeigte die SG AmmerGäu gerade in der Schlussphase eine starke kämpferische Einstellung. Die Mannschaft gab sich nicht auf, kämpfte um jeden Ball und konnte den Abstand noch einmal etwasverkürzen. Annika Sattler erzielte in der Schlussphase zwei Treffer in Folge. Am Ende stand ein 17:28 auf der Anzeigetafel.
Auch wenn das Ergebnis deutlich aus el, nimmt die SG AmmerGäu positive Ansätze aus ihrem ersten Härtetest mit. Die Mannschaft hat gesehen, woran sie in der neuen Liga noch arbeiten muss – und gleichzeitig gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner phasenweise mithalten und bis zum Schluss kämpfen kann.
Es spielten: Göppner, Weippert (beide Tor), Eller (1), Göhlich, Fritz, Heinzle (4), Wessendorf, Lifka (2), Gramer (6/3), Hörmann, Stimmler (1), Gauss (1), Sattler (2), Sodeik



