Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche ist der SG AmmerGäu endlich der erste Sieg in der Landesliga gelungen. Mit einem überzeugenden 32:25-Auswärtserfolg gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg belohnte sich die Mannschaft für eine engagierte und geschlossene Teamleistung. Vor allem das schnelle Tempospiel, eine starke Abwehr und wichtige Paraden im Tor legten den Grundstein für die ersten Punkte in der neuen Liga.
Der Start in die Partie verlief zunächst holprig. Nach knapp vier Minuten lag die SG AmmerGäu mit 0:2 zurück, fand anschließend aber immer besser ins Spiel. Mit schnellen Angriffen und konsequenten Abschlüssen kämpften sich die Gäste zurück und glichen in der 6. Minute zum 3:3 aus. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach dem 11:10 für die Gastgeberinnen in der 20. Minute bewies die SG AmmerGäu jedoch Nervenstärke. Eine konzentrierte Schlussphase brachte den Gästen bis zur Halbzeit eine 14:12-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG AmmerGäu ihrer Linie treu. Mit viel Bewegung, schnellem Umschalten und einer gut abgestimmten Abwehr setzte sie die Gastgeberinnen zunehmend unter Druck. In der 37. Minute war der Vorsprung beim 20:15 erstmals auf fünf Tore angewachsen. Die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg versuchte daraufhin, mit einer konsequenten Manndeckung gegen eine Spielerin der SG AmmerGäu den Spielfluss der Gäste zu stören. Doch die Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen nutzten die AmmerGäuerinnen den dadurch entstehenden Platz geschickt für individuelle Eins-gegen-eins-Aktionen und fanden immer wieder Lösungen im Angriff. Gerade in den entscheidenden Phasen erwies sich zudem der Rückhalt im Tor als wichtiger Faktor. Mit starken Paraden hielt die Torhüterin ihre Mannschaft im Spiel und half dabei, den Vorsprung zu verteidigen. Auch kleinere Rückschläge brachten die Gäste nicht aus dem Konzept.
Fabienne Heinzle war mit insgesamt neun Treffern, insbesondere in der zweiten Halbzeit, eine wichtige Schlüsselspielerin der SG AmmerGäu und setzte mit ihren Toren entscheidende Akzente. Der Erfolg war jedoch vor allem das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Eine konsequente Abwehrarbeit aller Spielerinnen legte den Grundstein für den Auswärtssieg und machte es den Gastgeberinnen schwer, ihr Angriffsspiel erfolgreich aufzuziehen. Mit dem Schlusspfiff und dem 32:25-Endstand war die Erleichterung groß. Nach einem schwierigen Start in die Landesliga stehen endlich die ersten Punkte auf dem Konto. Der Sieg gibt der Mannschaft Selbstvertrauen und zeigt, dass sie mit Tempo, Kampfgeist und echtem Teamzusammenhalt in der Landesliga bestehen kann.
Es spielten: Göppner, Weippert (beide Tor), Eller, Kvitta (2), Göhlich (1), Fritz (5/5), Krauß (1), Heinzle (9), Wessendorf (2), Lifka (5/2), Hörmann (1), Sattler, Gauss, Sodeik, Gramer (6)



