Die SG Nebringen/Reusten beweist im ersten Spiel der Saison Moral und Zusammenhalt. Nach einer von Nervosität geprägten ersten Spielhälfte konnte die SG Nebringen/Reusten den Spielausgang lange offenhalten, musste sich jedoch am Ende dem Landesligaabsteiger SG H2Ku geschlagen geben, 19:18 (11:7).
Da in beiden Mannschaften ein größerer Kaderumbruch stattgefunden hatte, war es schwer einzuschätzen, wie sich das Spiel entwickeln würde. Zu Beginn der Partie bot sich ein ausgewogenes Bild, in dem sich keine der beiden Mannschaften durchsetzen konnte. Jedoch machte sich der Umbruch auf beiden Seiten, in Form vieler Abstimmungsfehler im Spielaufbau, bemerkbar. Dies spiegelte das Ergebnis in der 14. Minute, bei einem Stand von 5:3 für den ambitionierten Landesligaabsteiger, deutlich wider.  
Drei schnelle Tore über den Außenspieler der SG H2Ku Felix Kuhn, brachte die SG Nebringen Reusten in einen 5 Tore Rückstand (9:4 in der 20 min). Das Spiel drohte zu Gunsten der Herrenberger Mannschaft zu kippen. Doch der neue Kader der SG Nebringen Reusten bewies Moral und lies den Gegner bis zur Halbzeit nicht weiter davonziehen (11:7).
Nach der Halbzeitpause erwischte die Mannschaft unter Trainer Marc Büchsenstein den besseren Start. Innerhalb der ersten 12 min konnte die SG auf ein Tor herankommen (13:12). Von nun an entwickelte sich ein von Spannung und Einsatz geprägtes Spiel auf beiden Seiten. Die erwartete Dominanz der SG H2Ku war nicht mehr zu erkennen und so konnte das Spiel bis zur 57 Minute offengehalten werden (19:18). Der letzte Angriff der Partie gebührte der SG Nebringen/Reusten, die ein Unentschieden verdient gehabt hätte, jedoch an der Abwehr der Herrenberger scheiterte.
 
„Trotz der Niederlage, ist dieses Spiel für uns als Mannschaft sehr wertvoll. Wir haben bewiesen, dass wir schon zu einem frühen Stadium der Saison, Moral, Kampfgeist und Zusammenhalt besitzen. Heute gilt es nicht einzelne Spieler zu nennen, sondern die Leistung der Mannschaft hervorzuheben. Ich bin sehr stolz auf das, was die Jungs gezeigt haben!“ so Pressesprecher Denis Lock, nach dem Spiel.