Durch einen knappen, dem Spielverlauf nach aber verdienten 31:29 Auswärtssieg gegen den Lokalrivalen SG Tübingen meldet sich die SG Nebringen/Reusten im Abstiegskampf zurück. Nachdem bereits in der Vorwoche Schönaich in heimischer Halle geschlagen wurde, hat sich die Tabellensituation für die Gäu-SG etwas entspannt.
Die SG Tübingen startete besser ins Spiel und konnte sich, angeführt von Spielmacher Michael Starke, im Angriffsspiel zu oft gegen die SG Abwehr durchsetzen. Dies hatte einen frühen 5:9 Rückstand zur Folge. Nach der Auszeit von Trainer Marc Büchsenstein stand die Defensive stabiler, die Kreisanspiele an den starken Thorsten Winkelmann konnten besser unterbunden werden.
Durch schnelle Tempogegenstöße von Pascal Häckl kam die SG Nebringen/Reusten wieder auf Schlagdistanz und drehte bis zur Halbzeit den Spielstand auf 15:14 aus Gäu-SG Sicht.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein spannendes, offenes Derby mit vielen Führungswechseln. Während Tübingen weiterhin auf ihr gewohntes Kreisspiel setzte, hielt Nebringen mit Tempohandball dagegen. Nach Toren von Oliver Beck und einem Doppelschlag von Denis Lock zog das Team von Marc Büchsenstein Mitte des zweiten Durchgangs auf 28:25 weg. Tübingen reagierte mit einer Auszeit und konnte durch Sebastian Gauß schnell auf 28:27 verkürzen, was wiederum Gäste-Trainer Büchsenstein zum Griff der grünen Karte zwang. Doch anstatt wie in mehreren Spielen der laufenden Saison, nun das Spiel aus der Hand zu geben, spielten die Gäu-Sieben das Spiel mit kühlem Kopf zu Ende und gewann knapp aber verdient mit 31:29. Büchsenstein: “Heute hat sich unsere Breite im Kader positiv bemerkbar gemacht. Egal wer von der Bank kam, er hat funktioniert. Sehr positiv ist hier vorallem Marco Krauß  nach Verletzungscomeback hervor zu heben“. Weiter geht es im neuen Jahr mit dem Pokalduell gegen Ligarivale Herrenberg 2 am 05.Januar 2020.

SG: Gauss, Bühler (beide im Tor), Bahlinger (1), Lock (6), Besic, Gesk (7), Krauß (3), Fritz, Todorovski (1), Klein (2), Beck (6), Weimer, Häckl (5), Müller,