Die zweite Mannschaft der SG Nebringen/Reusten behält, gegen die Gäste aus Rutesheim, die Nerven und belohnt sich in einem Spiel, welches von den beiden Offensivreihen dominiert wird.
Direkt zu Beginn zeichnete sich ab, was sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte. Beide Mannschaften spielten schnelle Angriffe, die in den meisten Fällen zu einfachen Torerfolgen führten. So stand es nach sechs gespielten Minuten schon 5:5. Auf Seiten der Männer 2 funktionierte in der ersten Hälfte weder das Blockspiel, noch fand man früh genug den Kontakt zum Gegenspieler um die Gäste an den vielen Rückraumwürfen zu hindern. Selbst wenn es gelang längere Angriffe zu forcieren konnte man sich für die intensive Abwehr nicht belohnen. In Folge dessen war es der Männer 2 zwar möglich einen kleinen Vorsprung aufzubauen, jedoch fehlten die einfachen Tore in der ersten und zweiten Welle, um tatsächlich einen bedeutenden Abstand herzustellen. Die SKV Rutesheim 2 verlor so nie den Anschluss und konnte die zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung bis zur Halbzeit wieder auf zwei Tore verkürzen. Zur Halbzeit stand ein fulminantes 19:17 auf der Anzeigetafel, welches den Spielverlauf gut widerspiegelte. In der Pause mussten vor allem in der Abwehr einige Korrekturen vorgenommen werden, um das Spiel unter Kontrolle zu halten. Zwar gelang es der Männer 2 die aggressivere Abwehr in der zweiten Hälfte umzusetzen, jedoch war man nun im Angriffsspiel selbst auch nicht mehr so effizient wie noch in der ersten Halbzeit. Dies führte dazu, dass man die lang gehaltene Führung hergab und den Gästen in der fünfzigsten Minute den Ausgleichstreffer ermöglichte. Es galt jetzt nicht den Kopf zu verlieren und das Spiel in der Hand zu behalten. In den letzten Minuten fand die Männer 2 wieder zurück zu dem Angriffsspiel, welches in der ersten Halbzeit zu vielen Torerfolgen geführt hatte. So kam man vor allem über die Außen zum Abschluss und schaffte es wieder vermehrt den Torwart der Gäste zu überwinden. Zum Schlusspfiff stand ein 32:29 auf der Anzeige und man konnte optimistisch darauf blicken die Kontrolle über das Spiel zurückerobert zu haben. Zwar muss man im nächsten Spiel eine bedeutsam stärkere Abwehr stellen, um mithalten zu können, jedoch sollte man auch stolz darauf zu sein, die Hinrunde, unabhängig des nächsten Ergebnisses, mit einem positiven Punktekonto abzuschließen.

SG: Traunecker, Dinkelacker (Beide im Tor), Jens Weimer, Scharf (1), Petrik (2), Ormos (5), Florian Weimer (12), Biedermann (3), End, Mohr (6), Ilg (1), Bartsch (2), Betzler, Gauß